So helfen wir

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Menschen, die in Armut leben, sind häufig in allen Lebensbereichen benachteiligt. Vor allem in Entwicklungsländern gilt: Kinder sind die schwächsten Glieder der Gesellschaft und daher am stärksten gefährdet. Sind die Eltern arm, werden Kinder meist nicht ausreichend und gesund ernährt, können nicht zur Schule gehen und erhalten keine oder nur mangelnde medizinische Versorgung.

Das wollen wir ändern! Zum einen bauen wir mit unserer Kampagne Gesunde Kinder Weltweit politischen Druck auf, und sorgen mit öffentlichkeitswirksamen Aktionen für mehr Aufmerksamkeit für die schlechte Gesundheitsversorgung in armen Ländern.

Zum anderen helfen wir konkret vor Ort. Aktuell setzen wir uns in über 90 Ländern für das Wohlergehen von Kindern ein. Mit dem hier vorgestellten Gesundheitsprojekt geben wir einen kleinen Einblick in unsere Arbeit. Doch wir leisten noch viel mehr. Informationen zu unseren laufenden Projekten findet ihr hier.

Beispielprojekt „Aim Health“ – Handys als Entwicklungshelfer

Im überwiegend ländlich geprägten Sierra Leone ist die Gesundheitsversorgung eine echte Herausforderung. Dörfer und Gemeinden liegen oft hunderte Kilometer von der nächsten Gesundheitseinrichtung entfernt. Die Straßen sind vor allem in der Regenzeit unpassierbar. Besonders schwierig wird dann die Versorgung von Schwangeren und Kleinkindern.

World Vision hat mit dem „Aim Health“ Projekt im Distrikt Bonthe im Süden von Sierra Leone auf dieses Problem reagiert.Um werdende Mütter und Neugeborene besser zu unterstützen, stattet World Vision freiwillige Gesundheitshelfer/innen mit Mobiltelefonen und Solar betriebenen Ladegeräten aus und schult sie im richtigen Umgang mit der Datenspeicherung. Die Helferinnen und Helfer werden anschließend in die entlegenen Dörfer der Region entsandt, um Daten und Informationen über den Gesundheitszustand der schwangeren Frauen und Neugeborenen aufzunehmen.

 

Mobiltelefone zur Überwindung der räumlichen Distanz

Alle gesammelten Informationen gelangen schließlich über einen „Cloud Server“ an eine zentrale Koordinierungsstelle. Auf diese Weise können die lokalen Gesundheitshelfer/innen die schwangeren Frauen individuell und über den gesamten Zeitraum der Schwangerschaft hinweg betreuen und begleiten. Die Mobiltelefone ermöglichen dabei nicht nur den Zugriff auf einen Daten-Pool, sondern vor allem auch eine schnelle Reaktionsfähigkeit in akuten Fällen. Treten bei einer Patientin beispielsweise Komplikationen auf, die das Gesundheitspersonal nicht lösen kann, stellen die Mobiltelefone die schnelle Organisation und Vorbereitung eines Transfers in eine nahe gelegene Krankenstation oder in ein Krankenhaus sicher.

Projekt_Aim_Helath

Die Vorteile des Einsatzes moderner Telekommunikationstechnologie für die Müttergesundheit und Schwangerschaftsbegleitung liegen nicht nur bei der besseren und engeren Betreuung, Durch das Projekt wurde auch die Zahl der Fehlentscheidungen und –Behandlungen deutlich verringert, sowie mehr Transparenz und genauere Diagnosen erreicht. Und auch die schwangeren Frauen sind dankbar für den Zugewinn an Expertise und Unterstützung. Viele Leben konnten seit Aufnahme des Projekts in der Region im Süden Sierra Leones gerettet werden!

Aufgrund des großartigen Erfolges des „Aim Health“ Projekts und der deutlichen Verbesserung der Müttergesundheit im Distrikt Bonthe, wurde das Projekt 2013 mit dem „eHealth Award“ der Afrikanischen Entwicklungsbank ausgezeichnet.

Unser Engagement wirkt! Engagiert euch deshalb jetzt gemeinsam mit uns für bessere Kindergesundheit und fordert die Bundesregierung auf, sich dafür einzusetzen, dass die Kindersterblichkeit bis 2030 auf NULL gesenkt wird. Genug der Worte!

Jetzt handeln!